Frust begegnet mir im Moment überall. Menschen wirken gereizt, leer, innerlich erschöpft. Sie sagen: „Ich kann nicht mehr.“
Sie meinen: „Ich halte das so nicht mehr aus.“
Und ich verstehe das.
Denn Frust ist nicht einfach nur ein unangenehmes Gefühl – Frust ist ein Alarmsignal. Und genau deshalb lohnt es sich, ihm Raum zu geben.
Frust entsteht oft dann, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Wenn du dich bemühst, gibst, machst – und trotzdem das Gefühl hast, es reicht nie. Wenn du dich selbst verlierst, weil du ständig für andere funktionierst.
Frust sagt nicht nur „Ich bin genervt“ – Frust sagt vor allem: Hier fehlt etwas. Schau hin.“ Und genau da beginnt Veränderung. Nicht im Kampf gegen den Frust – sondern in dem Moment, in dem du bereit bist, ihn wirklich wahrzunehmen.
Viele wollen ihn einfach wegdrücken. „Wird schon wieder.“ „Ist halt so.“
Nur – Frust verschwindet nicht, wenn du ihn ignorierst. Er wächst. Er staut sich auf. Und irgendwann platzt er raus, laut oder leise.
Der erste Schritt ist deshalb so simpel wie kraftvoll: Anhalten. Nicht gleich reagieren. Nicht sofort weitermachen. Sondern spüren.
Was ist da gerade los in dir? Was genau frustriert dich?
Ist es die Situation – oder ist es das Gefühl, nicht gesehen zu werden?
Was viele nicht wissen: Frust enthält Kraft. Wenn du ihn nicht unterdrückst, sondern nutzt, kann er zum Motor werden.
Ein Motor für Veränderung.
Für Klarheit.
Für neue Entscheidungen.
Frust sagt dir, dass du mehr willst.
Mehr Ruhe. Mehr Verbindung. Mehr Echtheit.
Und genau da kannst du ansetzen.
Hier ein paar einfache Schritte, die du sofort umsetzen kannst:
🌿 Atmen. Tief, bewusst, langsam. Der Atem ist dein Anker.
🌿 Bewegen. Geh raus. Geh spazieren. Oder tanz durch die Küche.
🌿 Schreiben. Alles rauslassen. Unzensiert. Frei.
🌿 Reden. Nicht rechtfertigen, nicht jammern. Einfach erzählen.
🌿 Fühlen. Ohne Bewertung. Ohne Drama. Nur fühlen.
Du wirst merken: Schon nach wenigen Minuten verändert sich etwas in dir.
Nicht alles ist sofort leichter – doch du bist wieder mit dir verbunden.
Wenn du dir erlaubst, ihn anzunehmen, zeigt Frust dir, wo du wieder du selbst werden darfst.
Vielleicht hast du zu oft Ja gesagt, obwohl du Nein meintest.
Vielleicht hast du dich angepasst, obwohl du es anders gefühlt hast.
Frust zeigt dir, wo du dich verraten hast – und schenkt dir die Chance, zurückzukehren.
Zu deinem echten Ja.
Zu deinem klaren Nein.
Zu deiner Wahrheit.
Manchmal ist es schwer, den Weg aus dem Frust allein zu finden.
Und genau dafür bin ich da.
Nicht als Ratgeber. Nicht als Problemlöser. Sondern als Begleiter.
Mit Ruhe. Mit Erfahrung. Mit offenem Ohr.
Du darfst dich zeigen.
Mit allem, was gerade schwer ist.
Und mit allem, was in dir leise ruft: „Ich will wieder leichter leben.“
Wenn du magst, gehen wir gemeinsam ein Stück.
Ohne Druck. Ohne Schnelligkeit. Ohne Maske.
Nur du.
Ehrlich. Wach. Mitten im Leben.
Frust ist kein Fehler.
Frust ist dein Kompass.
Und manchmal ist genau das der Anfang von etwas richtig Gutem.
Moin.
Lass uns kurz mal schnacken. Über Dich, über mich und wie Deine Unterstützung für Dich aussehen kann. Oft hilft ein kurzes Gespräch mehr als jahrelange Therapie. Finde es heraus und buche.
Es kostet. Deinen Mut und 15 Minuten unserer Zeit. Das ist alles.
Was denkst du?